Vita

Der mehrfach ausgezeichnete Filmkomponist K.S. Elias komponierte die Musik für über 100 Kinofilme, Fernsehfilme, Dokumentationen und über 400 Serienfolgen. Von Orchester bis Contemporary: Elektro, Hip-Hop, Dance, Pop, Rock, Elektroswing.

Der Filmkomponist K.S. Elias (Karim Sebastian Elias) studierte von 1992 bis 1998 an der Folkwang Universität der Künste. Er komponierte und produzierte als Filmkomponist die Musik für über 100 Kinofilme, Fernsehfilme und Dokumentationen und über 400 Serienfolgen. Darunter auch die Musik für den vielfach ausgezeichneten Kinofilm „Rhythm is it!“, der u.a. mit dem DEUTSCHEN und dem BAYERISCHEN FILMPREIS ausgezeichnet wurde. Die Musik spielte er mit der Karajan Akademie der Berliner Philharmoniker ein. Seine Filmmusik für den Fernsehfilm „Die Schatzinsel“ und „Bella Block – Weiße Nächte“ wurden mit dem DEUTSCHEN FERNSEHPREIS in der Kategorie „Beste Musik“ ausgezeichnet.

Seine Musik zu „Of Fathers and Sons“, der auf dem Sundance Festival 2018 mit dem World Documentary Grand Jury Price ausgezeichnet wurde, wurde im „Hollywood Reporter“ lobend erwähnt.

Der Fernsehsender SWR und die Filmförderung MFG verliehen ihm den „Rolf-Hans-Müller-Preis für Filmmusik“. Er wurde in der Kategorie KOMPOSITION AUDIOVISUELLE MEDIEN für den Deutschen Musikautorenpreis der GEMA nominiert. Seine Musik für den mit dem PANORAMAPREIS der 61. Berlinale ausgezeichneten Film „Im Himmel unter der Erde“ („In Heaven Underground“) wurde zum Filmstart in New York in der „Huffington Post“ , der „The Jewish Week NY“ und dem „Film Journal International“ lobend erwähnt.

K. S. Elias komponiert für die erfolgreichen deutschen Fernsehserien „Tatort“, „Polizeiruf“ und „Schimanski“. Eine „Goldene CD“ erhielt er für mehr als 150.000 verkaufte Tonträger für die Komposition und Produktion der CD „Hinter Gittern“ mit Songs und Filmmusik zur Serie.

Für die Fernsehfilm „Die Spielerin“ und „Die Fahnderin“ komponierte er die Filmmusik, ebenso wie für „Nichts mehr wie vorher“, der mit dem Publikumspreis des „Deutschen Fernsehkrimi Festivals“ ausgezeichnet wurde, und für den er für den DEUTSCHEN FERNSEHPREIS 2016 nominiert wurde.

Auf dem Kinofestival in Lünen wurde er für seine Kompositionen zu dem Kino-Dokumentarfilm „Gerdas Schweigen“ mit dem Preis für die Beste Filmmusik ausgezeichnet. Seine Filmmusik für den von Bernd Eichinger produzierten Film „Siegfried“ wurde für den DEUTSCHEN FILMPREIS vorausgewählt.

Der Kinofilm „Der Schmetterlingsjäger“, für den er den Score schrieb, wurde auf der „Viennale“ und auf der „Duisburger Filmwoche“ gezeigt. Seit 2016 komponiert er die Musik für die erfolgreiche Sat1-Serie „Einstein“. Der Kinofilm „Zwischen Welten“, für den er Musik komponierte, lief 2014 im Wettbewerb um den Goldenen Bären auf der 64. Berlinale.

Im Jahr 2016 erhielt der Zweiteiler „Die Dasslers“ mit seiner Filmmusik den Bernd-Burgemeister-Fernsehpreis auf dem Filmfest in München. Für den Kinofilm „Rabbi Wolff“ erhielt den Preis der Ökumenischen Jury beim Achtung Berlin Filmfestival. K.S. Elias komponierte die Filmmusik für den Fernseher-Mehrteiler „Die Puppenspieler“ von Rainer Kaufmann, der 2017 auf dem Filmfest München im Wettbewerb lief. Der Kinodokumentarfilm „Of Fathers and Sons“ lief im Jahr 2017 im Wettbewerb der IDFA in Amsterdam (IDFA Competion for Feature Length Documentary) und im Jahr 2018 im Wettbewerb in Sundance – World Cinema Documentary Competition.

Für Otto Waalkes schrieb er den Big Band – & Orchesterscore zu „Otto`s Eleven“. Ebenso komponierte und arrangierte er für Otto Waalkes zwei Familienkonzerte in der Berliner Philharmonie mit Orchester und Otto als Erzähler. Für den Nikolaisaal in Potsdam komponierte er eine neue Fassung der „Weihnachtsgans Auguste“ für Orchester und Erzähler.

Für die Aufnahmen seiner Musik arbeitete er u. a. mit den Berliner Philharmonikern, dem BSOF, Giora Feidmann und Till Brönner zusammen.

Elias war in den Jahren 2013 und 2014 in der Jury für den Deutschen Musikautorenpreis der GEMA und im Jahr 2012 in der Vorauswahljury für den DEUTSCHEN FILMPREIS.

Im Springer Professional veröffentlichte er 2017 im Handbuch Funktionale Musik den Artikel „Filmmusik heute – Aus dem Arbeitsalltag eines zeitgenössischen Filmkomponisten“. Im Buch Filmmusik-Bekenntnisse von Béatrice Otterbau und Thomas Schadt gab er Einblicke in seine Arbeit als Filmkomponist.

In Kooperation mit mit der Deutschen Filmakademie, deren Wissensportal vierundazwanzig und der Filmuniversität Babelsberg initiierte er 2017 eine verfilmte Masterclass, für die er die Nominierten des Deutschen Filmpreises in der Kategorie „Beste Musik“ interviewte und deren Kompositionen auf ihre Wirkungsweise hin analysierte.

K.S. Elias wurde im Jahr 2013 als Professor für „Komposition und Arrangement für Medien“ im Master Studiengang Filmmusik an die Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf berufen.

Seit 2017 ist er Mitglied im Vorstand der Deutschen Filmakademie.